Der 20. Februar 2020 | Nachrichten

Elite Design Award 2020

Wer und was wurde ausgezeichnet?

Züruch zu news

Diesen Januar trat die Jury zusammen und kürte die Bestplatzierten des Wettbewerbs «Elite Design Award» 2020.

Die Gewinner des EDA

Sergio Luis Torres Gallué et Dariel Quiñones Torres

Mit ihrem Bett «Miota» gewannen Sergio Luis Torres Gallué und Dariel Quiñones Torres, zwei spanische Designer, den ersten Preis.

Die Idee hinter «Miota»: Freude bereiten, ein funktionelles Bett bieten und eine optimale Umgebung für angenehmen Schlaf schaffen. Dabei lehnt sich das Design des Kopfteils an Accessoires an, die wir gewöhnlich vom Winter her kennen: Ohrenwärmer, Kopfbänder, Mützen, Kopfhörer... Denn genau das ist es, was wir die meiste Zeit des Jahres brauchen: Wenn wir uns hinlegen, soll uns das Bett umarmen. Das Konzept beruht auf formaler Schlichtheit mit geschwungenen und aufgeweichten Konturen. Das alles steht für Komfort, Sanftheit, ästhetische harmonie und wohlige Wärme im Bett.

Das Bett passt perfekt in ein intimes Umfeld wie ein Schlafzimmer, die Wölbung des Kopfteils aus schwarzer Wolle umhüllt uns und schafft eine Trennung zum Raum. Dabei ergibt sich eine hohe ästhetische und formale Qualität dank Linien, Texturen und Stoffen.

Mit schwarzer Wolle an Rahmen und Kopfteil und schwarzem Metall für die Beine wirkt das Bett zugleich zeitlos und elegant. Das Kopfteil schwebt quasi in der Luft. Aber weil es mit dem Rahmen verbunden ist, entsteht ein einzigartig-elegantes Möbelstück, das bis ins letzte Detail an erstklassige Schneiderkunst à la Haute Couture erinnert.

Buket Hoşcan Bazman et Erman Bazman

Der 2. Preis geht an die jungen türkischen Designer Buket Hoşcan Bazman und Erman Bazman für ihr Bett «Metamorphosis».

Hier trifft Natur auf Design. Bei «Metamorphosis» dreht sich alles um die Eleganz hochwertiger Schneiderei und die Ästhetik der Natur.

Dabei soll die Gestaltung des Bettes eine ruhige, aber dennoch starke Ausstrahlung schaffen. Es lässt sich an der Wand ebenso wie in der Raummitte platzieren.

Inspiriert ist das Kopfteil von der speziellen Form der Pilze, es umarmt den Bettrahmen. Dahinter steckt Drapee, eine Machart, die Stoffen oder Leder eine dreidimensionale Form verleiht und an der Innenseite des Kopfteils angebracht ist. Die Oberfläche aus Sattelleder zieht sich bis hinter das Bett und den Bettrahmen weiter. Dezente Beistelltische auf beiden Seiten aus Holz bieten genug Platz für Bücher, Schmuck und Accessoires.

Ludivine Gay et Arthur Schmidt

Der dritte Preis geht an «Luna» von Ludivine Gay und Arthur Schmidt aus Frankreich.

«Luna» entstand aus der Überlegung, dass moderne Häuser so sanft wie kompakt wirken sollten. Darum steht «Luna» für Komfort, optimale Raumwirkung und pure Ästhetik.

Ergonomisch neu durchdacht präsentiert sich der Nachttisch: Als verlängerter Teil des Bettkopfes ist er mit einer Leselampe und viel Stauraum gleich zweifach funktionell. An dünnen Messingstangen lassen sich Bücher, Kopfhörer oder Brillen aufhängen – eine einfache, effiziente und praktsische Organisationsidee, die ein neues Nachttisch-Erlebnis schafft.

Schlicht und mit wenig Material präsentieren sich auch die Nachttischlampen: Zwei durchsichtige Glaskugeln an Messingröhren schaffen ein weiches und warmes Licht. Daher stammt auch der Name «Luna», deren sanftes Beleuchtungssystem Ruhe und Entspannung garantiert.

Die drei Materialien von «Luna» stammen bewusst aus lokalen Ressourcen und werten diese auf. Die Flansche des Kopfteils und der untere Teil des Federbettes aus schweizerischer Krauswolle bringen Weichheit und Komfort. Das Gerüst des Kopfteils und die Füsse sind aus Messing gefertigt. Das Metall kontrastiert zur Wolle und verleiht dem Bett einen dezenten Hauch von Noblesse. Der Rahmen aus rohem Holz wirkt stark und wärmend. Und der schwebend wirkende Bettrahmen erlaubt bequemes Sitzen auf drei Seiten. Bequem und einladend ist «Luna» geprägt von zeitlosem Design und lokalem Handwerk.


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