« Gstaad Palace: Bei uns ist Ruhe kein Luxus. »

Interview Andrea Scherz

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11 Mai 2026
2 Min. Lesezeit574 Wörter
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Das Gstaad Palace gehört zu jenen grossartigen Hotels, die sich über Jahre einen erstklassigen Ruf erarbeitet haben und illustre Gäste beherbergen: Dazu gehören neben vielen anderen Prominenten wie Elizabeth Taylor, Richard Burton, Grace Kelly und Roger Moore auch Jacques Chirac oder Margaret Thatcher. Michael Jackson wollte das Palace sogar kaufen. Das Hotel mit seinem einmaligen Stil war Kulisse für viele Spielfilme, verfügt über neunzig Räume und beschäftigt rund 300 Mitarbeitende. Andrea Scherz ist Hüter des Familienerbes und führt es weiter. Beim Gespräch werden von Anfang an seine Kindheitserinnerungen wach.

Portrait Andrea Scherz

Warum hat es das Gstaad Palace geschafft, über all die Jahre im gleichen Stil zu überleben?

Andrea Scherz : Als ich aufwuchs, beobachtete ich meine Grosseltern und später meine Eltern, wie sie Gäste aus aller Welt willkommen hiessen und mehrere Wochen lang verwöhnten. Drei Monate im Sommer und drei im Winter ass ich jeden Mittag im Hotel. In der Zwischensaison, wenn das Palace geschlossen war, verwandelte es sich in einen fantastischen und riesigen Spielplatz, auf den Gängen fuhr ich sogar Radrennen. Zudem freute ich mich darauf, Jahr für Jahr altbekannte Gesichter zu sehen, die unsere im Laufe der Zeit aufgebauten Beziehungen sehr schätzten. Aufmerksamkeit schenken bedeutet, die Menschen zu lieben und sie so zu empfangen, als ob sie hier zu Hause wären. Zudem bedeutet es auch, dass man weiss, wie man sie überraschen und ihre Erwartungen übertreffen kann.

Warum schlafen Ihre Kunden auf Elite-Matratzen?

AS : Komfort ist das A und O eines Hotels. Die Gäste müssen sich überall wohlfühlen – von der Rezeption bis zum Bett. In den ersten Jahren, in den ich das Hotel leitete, hatten wir keine Elite-Matratzen. Als wir auf Elite umstiegen, fragten viele unserer Gäste, welche Marke es sei, denn sie wollten dieselbe für ihr Zuhause. Mittlerweile führen wir ein Inventar, damit wir genau jenes Modell finden, auf denen unsere Gäste in ihrem Zimmer schlafen. Sie brauchen sich nur an die Galerie in Gstaad zu wenden. Hohe Schlafqualität zu bieten ist eine von vielen Möglichkeiten, mit denen man sich um das Wohl der Gäste kümmern kann.

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Wie lange arbeiten Sie schon mit Elite zusammen?

AS : Seit mindestens 20 Jahren. Ich schätze den familiären Charakter des Unternehmens und die schnelle Reaktivität dieser «alten Dame», die ebenfalls hundert Jahre alt ist! Ich bin sehr stolz auf unsere Matratzen, die in der Schweiz produziert werden. Elite hat unsere Bedürfnisse und Sorgen stets ernst genommen und ist ein verlässlicher Partner. Hier eine kleine Anekdote zum Thema: Wir gestalten jedes Jahr mehrere Gästezimmer um. Dummerweise kam es einmal zu einem Missverständnis zwischen dem Innenarchitekten und dem Bauleiter, der meinte, er müsse die bestehenden Matratzen entsorgen. Und das fünf Tage vor Weihnachten! Ein Telefonanruf genügte, Elite war zur Stelle und produzierte Matratzen übers Wochenende! Dieser Service und die Nähe sind unbezahlbar.

Hat sich die Gastfreundschaft in den letzten hundert Jahren grundsätzlich geändert?

AS : Meine Vision ist es, das Palace so zu erhalten, wie es sich heute präsentiert. Unsere Kunden wissen, dass wir keine einschneidenden Richtungsänderungen planen; sie wissen, was sie erwarten dürfen. Bei uns fühlen sie sich wie bei einer alten Dame, bei der man rundum aufgehoben ist. Kürzlich sagte mir ein Gast, für ihn sei das Palace wie ein Fels in der Brandung. Während sich auf See die Wellen immer höher türmen und die Welt sich immer schneller dreht, bleibt hier alles stabil und sicher. In unserem Haus kann man entschleunigen, daran arbeiten wir weiter. Wir waren sogar das erste Schweizer Hotel mit WLAN!

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