Der 02. Februar 2021 | Nachrichten

" Im Hotel Carina fühlen Sie sich wie in einer Berghütte, aber mit dem Schlafkomfort eines 5-Sterne-Hauses. "

Carina Hotel - Eine einfache Pension wird zum stilvollen Hotel-Refugium

Züruch zu news

Die Geschichte ist aussergewöhnlich ... Erster Akt: Drei lange befreundete Familien kaufen 2016 eine kleine Pension, um sie in ein eher untypisches Hotel zu verwandeln.

Zweiter Akt: Im Januar 2018 lassen rund zwanzig Architekten ihre Büros zurück und werden für vier Tage in Zermatt eingeschlossen, weil ein Schneesturm das Dorf vom Rest der Welt isoliert hat. Bis sie ein Hubschrauber ausfliegt, hat ein neues Projekt Gestalt angenommen: Die ehemalige Pension soll zu einem Hotel-Refugium werden. Zu einer Art Berghütte der Extraklasse – einfach und zugleich raffiniert! Die Betreiber des Carina möchten ihren Gästen «das Echte und Ursprüngliche» bieten. Aber mit einem Schlafkomfort, der sonst nur in Erstklasshotels zu finden ist. Elite hat mit den Köpfen hinter dem Projekt gesprochen: Mit dem Ingenieur und Direktor Gaston Krüger und dem Ko-Direktor Thomas Jundt, einem Bauingenieur aus Genf, dem neuen Hotelbesitzer.

Als Ingenieure sind Sie keine Hoteliers. Wie kamen Sie auf die Idee, ein Hotel zu kaufen?

Portrait Gaston Kruger

Gaston Krüger : Aus Liebe zur Gastfreundschaft! Gastfreundschaft, Geselligkeit und der Austausch mit anderen haben mich schon immer begeistert. In jungen Jahren träumte ich davon, Barkeeper werden. Vor allem auch, um am Ende des Abends die Theke den Kunden zu überlassen. Teilen heisst für mich: Hier im Carina kann sich jedermann zu jeder Tageszeit eine Tasse Kaffee aus der Profimaschine gönnen – ein kleines Detail, aber es macht den Unterschied. Als Vollblut-Ingenieur dachte ich zunächst, das Hotelgeschäft sei eine rein mathematische Sache, und ein stimmiger Businessplan sei das Wichtigste. Aber ich habe schnell begriffen, dass die Gäste Erlebnisse und Emotionen suchen. Das hat mit dem Ort ebenso zu tun wie mit Begegnungen. Gäste wollen immer auch überrascht werden.

Ihre Absicht war es, mit lokalen Firmen zu arbeiten und möglichst naturnahe Materialien zu verwenden ...

GK : Wir wollten, dass die «Seele des Ortes» in jedem Stein und jedem Stück Holz zu spüren ist – wie in einer echten Berghütte. Darum haben wir gegen 95 % von allem, was das Hotel ausmacht, mit Handwerkern aus der Schweiz und der Region umgesetzt. Die Steine zum Beispiel stammen von der Rückseite des Berges, vom Simplon. Das ist zwar etwas teurer, aber es zahlt sich aus: Wir haben von 40 auf 96 Betten aufgestockt. Entstanden sind nicht unbedingt geräumige Zimmer, doch sie sind sehr übersichtlich und jedes ist anders, auch von den Bettgrössen her. Der grosse Vorteil unseres Angebotes ist, dass wir unterschiedlichste Kunden ansprechen. Ob uriger Bergler oder Sportlergruppe, ob verliebtes Paar oder beste Freunde, ob Berufsleute oder Grossfamilie: Im Carina finden alle exakt das, was sie suchen. Zudem lassen sich einzelne Zimmer zu einer Art individueller Wohnung kombinieren. Erwachsene können beispielsweise im Obergeschoss übernachten, Kinder in den Schlafsälen ... Das Carina soll vor allem ein Ort sein, an dem sich alle zu Hause fühlen.

Dank Smart Lease von Elite stimmt auch die Bettenqualität.

GK : Für uns ist die Kooperation mit lokalen Unternehmen ein grosser Vorteil. Sie bringen Ideen mit ein und gehen leidenschaftlich ans Werk. Erstklassige Bettwäsche ist in der Hotellerie zentral, passende Betten und Matratzen zu beschaffen, hätte unser Budget aber zu arg strapaziert. Mit Smart Lease, dem flexiblen Leasingsystem von Elite, können wir Schwankungen in der Belegung ideal ausgleichen. Je mehr Gäste in einem Hotel schlafen, desto besser lässt sich ein Leasing finanzieren, das über eingebaute Zähler in den Matratzen funktioniert. Kommen weniger Gäste, sinken also auch die Kosten. Das ist ein sehr sicheres Geschäftsmodell für Hotels mit nachhaltiger Vision. Kein Hotel läuft vom ersten Tag an gut. Es braucht Bekanntheit und Menschen, die den Ort mehr und mehr in Besitz nehmen ... Ein derartiges Leasing erlaubt es, an die Zukunft zu glauben und nicht zu zweifeln. Selbst wenn die ersten zwei, drei Jahre nicht alles nach Plan läuft. Sobald bessere Zeiten kommen, kann man die Betten abbezahlen.

In der Hotellerie liesse sich doch vieles genau so regeln.

GK : Ich kenne kein vergleichbares Produkt. Dank Smart Lease können Sie im Carina jetzt ein Basecamp mit sechs Betten buchen. Sie fühlen sich wie in einer Berghütte, aber übernachten mit 5-Sterne-Komfort und geniessen aussergewöhnlich gute Schlafqualität. Das bestätigen viele unserer Kundinnen und Kunden.

Gleich zu Beginn Ihres Projekts haben Sie die Sterne aufgegeben. Weil Sie überzeugt waren, dass Ihr ausgefallenes Angebot den Wünschen Ihrer Gäste entspricht.

GK : Wir wollten uns wie unsere Gäste vom Hotelprotokoll befreien. Mit einem Angebot, das einfache und authentische Werte vermittelt. So haben wir von Anfang Zimmer ohne Fernseher geplant. Weil wir davon überzeugt sind, dass die Aussicht durch die Fenster viel schöner ist. So gesehen bilden die hölzernen Bogenfenster in jedem Raum eine Art Rahmen für die Landschaft. In den Fluren hängen nur wenige Gemälde, dafür stehen Stühle vor fast jedem Fenster. In der Kategorie «Swiss Lodge» hätten wir alle Kriterien für ein «3 Sterne plus» erfüllt. Aber bei uns fehlen TVs. Hier schaut man das Matterhorn oder den Kamin im Wohnzimmer an, je nach Lust und Laune. Zudem wollten wir einen von «Design & Lifestyle» geprägten Spirit schaffen.

Warum haben Sie sich für Zermatt entschieden?

GK : Diesen Ort liebe ich bedingungslos. Als Kind kam ich mit meinem Vater hierher, später mit Freunden und jetzt mit meiner Familie. Alleine am Matterhorn kann man sich nicht sattsehen! Es verzaubert zu jeder Tageszeit. Als Bergsteiger bin ich natürlich auch von den 38 Gipfeln auf 4000 Metern in der Umgebung begeistert. Und das Dorf hat seinen ursprünglichen Charme behalten, es ist sehr gut gebaut.

Trotz Corona ist Ihr Hotel seit der Wiedereröffnung letzten Sommer stets voll belegt. Die Schweizer sind also empfänglich für Ihren Vorschlag ...

GK : Wir wollten etwas qualitativ Hochstehendes schaffen. Etwas, das sich dank eines sehr flexiblen Angebots jeder leisten kann. Darum folgten wir dem Motto: raffinierte Einfachheit kombiniert mit einem sehr hohen Niveau rund um Gästebetreuung. Auch wenn die Räume klein sind: Ihr Design präsentiert sich aufgeräumt, intelligent und immer auf die Kunden ausgerichtet. Ist ein Raum gut ausgestattet und funktional, kann er sehr grosszügig und wohnlich wirken. Schlafen im Hotel ist eine Gelegenheit, um eingefahrene Geleise zu verlassen und offen für Überraschungen zu sein. So lässt sich beispielsweise ein Fusshocker doppelt nutzen und in seiner Funktion neu entdecken: Er wird dann ganz einfach zum Nachttisch. Unser Designer hat es sehr gut verstanden, Materialien optimal zu kombinieren. Auch ein schlichtes Design überzeugt mit einfachen Farben und ist langlebiger als jeder Zeitgeist. In 15 Jahren wird bei uns nichts mehr altmodisch wirken! Auch das ist eine Form von Nachhaltigkeit. Bei uns fällt vieles aus der Norm, das schafft ungewohnte Lebensqualität.

Elite ist eine Manufaktur, die sich auf jede Art von Raum anpassen kann.

GK : Im Carina hat kein Zimmer dasselbe Raumvolumen! Und jedes Möbelstück ist einzigartig, das beginnt bereits bei den Betten. Beeindruckend bei Elite war: In Gesprächen haben wir die Vision des Hotels und seiner Räume ausgeleuchtet. Danach hat Elite Betten nach Mass konfiguriert, einige sind bloss 65 cm breit, andere natürlich grösser, doch jedes entspricht den gewünschten Abmessungen. Zudem wurde das Ganze in Rekordzeit realisiert und produziert. Bei einem anderen Hersteller wäre das gar nicht möglich gewesen. In der Welt des Bauens und der Innenarchitektur habe ich selten miterlebt, wie schnell und mit welcher Qualität man auf unsere Wünsche eingegangen ist.

 Chambre Hotel Carina
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